10.04.2011 – 3. ÖKB Tag – Wels

Schon zum dritten Mal wurde am 10. April der ÖKB-Tag in Wels abgehalten. Mehr als 150 Teilnehmer sorgten für eine Rekordbeteiligung. Der Ansturm war sogar so groß, dass die Veranstaltung nicht mehr im Budokan abgehalten werden konnte und in die Sporthallen der neuen Mittelschulen Wels-Vogelweide verlegt werden musste.

Der ÖKB-Tag ist eine Fortbildungsveranstaltung, die vor allem Vereinstrainer anspricht aber auch für alle anderen interessierten Sportler viel Informatives bietet. Gerade weil es in den einzelnen Bundesländern viele dezentrale Fortbildungsveranstaltungen gibt, ist der ÖKB-Tag ein willkommenes Zusammentreffen mit Karatesportlern und Funktionären aus ganz Österreich.

Nach einem einstündigen „Aufwärmen“ wurden die150 Teilnehmer für die Praxiseinheiten in zwei Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd von Kata-Bundestrainer Ewald Roth und den Kumite-Bundestrainer Dragan Leiler und Manfred Eppenschwandtner betreut wurden.
Während Ewald Roth die Kata „Sochin“ (übersetzt: Ruhe und Stärke) vermittelte, beschäftigten uns die Kumite-Bundestrainer mit Ausweich- und Reaktionsübungen.

Der gelungene Mix, der den ÖKB-Tag auszeichnet, liegt auch in der Vermengung von Theorie und Praxis. Nachdem vormittags und nach dem Mittagessen ordentlich trainiert worden war, referierte ÖKB-Kampfrichterobmann Alois Wiesböck über Neuerungen bei den Wettkampfregeln und seine Erfahrungen bei internationalen Wettkämpfen.
Mag. Michael Nader von der nationalen Antidoping-Organisation berichtete über aktuelle Anti-Doping Bestrebungen und das Anti-Doping Kontrollsystem der NADA.

Abschließend stand der Vorstand des ÖKB und die Bundestrainer noch für eine Frage- & Antwort-Runde zur Verfügung. Zentraler Punkt war die Bewerbung Österreichs um die Austragung der Karate-Weltmeisterschaft 2016. Hier werden unserem Land gute Chancen eingeräumt.

3. ÖKB Tag - Wels